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TU Berlin

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Schriftliche Arbeiten

Aufgrund der zunehmenden Anzahl von Fällen wissenschaftlichen Fehlverhaltens weisen wir die Studierenden ausdrücklich darauf hin, dass die Lehrenden des Instituts für Soziologie den von der Deutschen Forschungsgemeinschaft veröffentlichten „Vorschlägen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ folgen. Das bedeutet insbesondere, dass wir das Plagiat als wissenschaftliches Fehlverhalten ahnden.

Die Studierenden werden zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis gebeten, zu jeder längeren schriftlichen Arbeit

  • und neben der gedruckten auch eine elektronische Version

einzureichen. Die fachüblichen Zitierregeln finden sich im Merkblatt zur Anfertigung von Seminararbeiten.

Folgende Hinweise sind dem „Informationsblatt für die Studierenden zum Umgang mit Plagiaten“ der Fakultät I entnommen. Auf dieses Informationsblatt verweist auch die Abteilung I, Studierendenservice, Referat Prüfungen, unter http://www.pruefungen.tu-berlin.de/fileadmin/ref10/Plagiat.pdf.

Was ist ein Plagiat?

Folgende Handlungen stellen ein Plagiat im weiteren Sinne dar:

  • Die Verfasserin bzw. der Verfasser übernimmt Textteile aus einem fremden Werk, ohne die Quelle mit einem Zitat kenntlich zu machen. Dazu gehört auch das Verwenden von Textteilen aus dem Internet ohne Quellenangabe.
  • Die Verfasserin bzw. der Verfasser übernimmt Textteile aus einem fremden Werk und nimmt leichte Textanpassungen und -umstellungen vor (Paraphrasieren), ohne die Quelle mit einem Zitat kenntlich zu machen.
  • Die Verfasserin bzw. der Verfasser übersetzt fremdsprachige Texte oder Teile von fremdsprachigen Texten und gibt sie ohne Quellenangabe als eigene aus (Übersetzungsplagiat).
  • Die Verfasserin bzw. der Verfasser reicht ein Werk, das von einer anderen Person auf Auftrag erstellt wurde („Ghostwriter“), unter ihrem bzw. seinem Namen ein.
  • Die Verfasserin bzw. der Verfasser reicht ein fremdes Werk unter ihrem bzw. seinem Namen ein (Vollplagiat).

  • Die Verfasserin bzw. der Verfasser übernimmt Textteile aus einem fremden Werk, paraphrasiert sie allenfalls und zitiert die entsprechende Quelle zwar, aber nicht im Kontext des übernommenen Textteils bzw. der übernommenen Textteile (Beispiel: Verstecken der plagiierten Quelle in einer Fußnote am Ende der Arbeit).

Des Weiteren versteht es sich, dass ein und dieselbe Arbeit (oder Teile davon) von der Verfasserin bzw. vom Verfasser nicht zu verschiedenen Leistungskontrollen eingereicht werden kann (so genanntes „Selbstplagiat”).

Wissenschaftlicher Ethos verlangt, dass geistige Schöpfungen, Ideen, Theorien anderer Personen durch ein Zitat kenntlich gemacht werden, auch wenn sie im Text bloß sinngemäß wiedergegeben sind. In den einzelnen Fächern bestehen besondere Zitiervorschriften, die beim Verfassen von wissenschaftlichen Texten einzuhalten sind. Diese Pflicht entfällt in der Regel für so genanntes „Handbuchwissen”, d.h. Grundlagenwissen, dessen allgemeine Kenntnis im Fach vorausgesetzt werden kann. Wird jedoch die Darstellung dieses Handbuchwissens von anderen Autoren bzw. Autorinnen (etwa aus einem Studienbuch) übernommen, ist das kenntlich zu machen.

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